DJI Mavic Air ✈️ Welche Versicherung in 2025

Drohnenversicherung für die DJI Mavic Air in Österreich

Die DJI Mavic Air (1. Generation) ist aufgrund ihrer Kompaktheit und des Gewichts von ca. 430 Gramm nach wie vor eine beliebte Drohne. In Österreich ist es für dieses Modell obligatorisch, eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung abzuschließen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Mavic Air rechtssicher versichern und welche Vorteile das Gewicht dieser Drohne in der EU-Verordnung bietet.

Warum ist eine Versicherung für die Mavic Air Pflicht?

In Österreich schreibt das Luftfahrtgesetz (LFG) vor, dass jede Drohne versichert sein muss, die:

  • über 250 Gramm wiegt (Mavic Air: ca. 430g) ODER
  • eine Kamera besitzt (Mavic Air: 4K Kamera).

Daher unterliegt die Mavic Air der strikten Versicherungspflicht. Eine einfache Privathaftpflicht reicht oft nicht aus, da die gesetzlich geforderte Gefährdungshaftung fehlt.

Der Vorteil der Mavic Air: Unter 500 Gramm!

Da die Mavic Air (Gen 1) weniger als 500 Gramm wiegt und vor 2024 auf den Markt kam, gilt sie als sogenannte Bestandsdrohne.

Ihr Vorteil in der Kategorie OPEN: Sie dürfen diese Drohne dauerhaft in der Unterkategorie A1 fliegen. Das bedeutet, Sie dürfen auch in der Nähe von unbeteiligten Personen fliegen (Überflug vermeiden, aber nicht verboten) – ein Privileg, das schwerere Drohnen (wie die Mavic 2 Pro) nicht haben.

Empfohlene Versicherung: DMO Drohnenhaftpflicht

Die DMO (Deutsche Modellsport Organisation) bietet Tarife, die für Österreich zugelassen sind (inkl. 750.000 SZR Bestätigung). Da die DMO personenbezogen versichert, ist sie ideal für Piloten, die vielleicht noch eine zweite, neuere Drohne besitzen.

Wichtige Merkmale der DMO Tarife:

  • Personenbezogene Deckung: Egal ob Sie Ihre Mavic Air oder eine andere Drohne fliegen – Sie als Pilot sind versichert (unbegrenzte Anzahl an Drohnen im Bestand).
  • Gefährdungshaftung: Inkludiert (deckt auch Schäden ohne Verschulden, z.B. durch Windböen).
  • Autonomes Fliegen: Funktionen wie ActiveTrack, QuickShots oder Waypoints sind versichert.
  • Weltweiter Schutz: Gültig rund um den Globus (außer USA/Kanada auf Anfrage und Sanktionsgebiete).
  • Offene Pilotenklausel: Im privaten Tarif sind oft auch Gastpiloten (Freunde) versichert, solange der Halter dabei ist.

Kostenübersicht (Stand 10.12.2025):

  • Private Nutzung:
    • Erwachsene: 39,96 € / Jahr (3 Mio. € Deckung)
    • Keine Selbstbeteiligung im Schadensfall.
  • Gewerbliche Nutzung (UAV Pilot):
    • Ab 168,00 € / Jahr (3 Mio. € Deckung).
    • Erlaubt kommerzielle Foto-/Videoflüge.

Rechtliche Vorgaben für den Betrieb

Um Ihre DJI Mavic Air in Österreich legal zu starten, müssen Sie zudem:

  1. Sich als Betreiber registrieren (dronespace.at) und die Registrierungsnummer sichtbar auf der Drohne anbringen (früher „Plakette“, heute reicht ein Aufkleber/Schriftzug).
  2. Den kleinen Drohnenführerschein (Kompetenznachweis A1/A3) absolvieren (da die Drohne über 250g wiegt).

Fazit

Die DJI Mavic Air ist dank ihres Gewichts (<500g) auch heute noch eine sehr attraktive Drohne für die Kategorie A1. Mit der passenden Versicherung der DMO erfüllen Sie die österreichischen Gesetze (750.000 SZR, Gefährdungshaftung) und fliegen ohne Selbstbehalt-Risiko.

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