🇦🇹 Update für Österreich (Stand: Jänner 2025):
Suchen Sie eine rechtssichere Alternative mit Bestätigung für die Austro Control?
Wir empfehlen für Österreich die Tarife der DMO (Privat) oder DMO (Gewerbe). Diese beinhalten explizit die geforderten 750.000 SZR Deckung gemäß § 148 LFG.
Versichert die Wiener Städtische Drohnen-Piloten mit Wohnsitz in Österreich?
Ja! Drohnen-Piloten mit Wohnsitz in Österreich können ihre Drohne grundsätzlich bei der Wiener Städtischen versichern. Die Versicherung bietet spezielle Tarife für unbemannte Luftfahrzeuge (UAS) an.
Marktbeobachtungen aus der Vergangenheit zeigten teilweise Unsicherheiten bezüglich der Fortführung der Drohnen-Sparte (u.a. Berichte über Annahmestopps im Jahr 2021). Aktuell ist der Abschluss jedoch über den „Drohnencheck“ der Wiener Städtischen wieder möglich. Zu den Tarifen gelangen Sie hier.
Tipp: Achten Sie genau darauf, ob der Tarif dauerhaft verfügbar bleibt oder ob es sich um eine temporäre Aktion handelt.
Wer ist die Wiener Städtische?
Die Wiener Städtische ist eine traditionsreiche österreichische Versicherungsgruppe mit Sitz in Wien. Sie wurde 1824 als städtische Feuerversicherung gegründet und bietet heute eine Vielzahl von Versicherungs- und Finanzdienstleistungen an.
Wichtig zur Einordnung: Die Wiener Städtische ist die größte Einzelgesellschaft der Vienna Insurance Group (VIG), einem der führenden Versicherungskonzerne in Zentral- und Osteuropa (und gehört entgegen mancher Gerüchte nicht zur Allianz SE).
Drohnen Versicherung Wiener Städtische: Vorteile (PRO)
Die Tarife decken grundsätzlich die gesetzlich geforderten Bereiche ab:
- Deckung von Personen- und Sachschäden.
- Möglichkeit, Wettbewerbe außerhalb von Österreich mitzuversichern.
- Marktübliche Einstiegspreise: Private Tarife wurden in der Vergangenheit ab ca. 82,45 € angeboten, gewerbliche ab ca. 119,00 € im Jahr (Preise können variieren, Stand der Prüfung: 2024/2025).
Der Versicherungsschutz erstreckt sich in der Regel auf Europa sowie außereuropäische Mittelmeer-Anrainerstaaten, die Kanarischen Inseln, Madeira und die Azoren. Mitversichert sind üblicherweise der Halter und berechtigte Nutzer.
Mögliche Nachteile & Risiken (CONTRA)
Bei einem detaillierten Vergleich fallen einige Punkte auf, die Drohnen-Betreiber vor Abschluss prüfen sollten:
1. Reine Vermögensschäden oft kritisch
Ein häufiger Schwachpunkt bei Basis-Tarifen vieler Anbieter ist der Ausschluss oder die Begrenzung von sogenannten „reinen Vermögensschäden“.
Das Praxis-Beispiel: Stürzt Ihre Drohne auf Gleise der ÖBB, ohne den Zug physisch zu beschädigen, aber der Zugverkehr muss gestoppt werden, entstehen enorme Kosten (Verspätungen, Ausfälle). Dies ist ein „reiner Vermögensschaden“.
Bei Tarifen, die dies ausschließen, müssten Sie diese Kosten privat tragen. Wir empfehlen dringend, zu prüfen, ob die Wiener Städtische diesen Fall in Ihrem konkreten Wunschtarif explizit abdeckt.
2. Transparenz & Preisstruktur
Die exakten Preise und Bedingungen sind auf der Webseite oft nicht sofort ersichtlich, sondern erfordern das Durchlaufen des „Drohnenchecks“. Im Vergleich zu modernen Online-Versicherern wirkt dieser Prozess teilweise weniger transparent.
Unser Fazit & Empfehlung für Österreich
Wer auf Nummer sicher gehen möchte – insbesondere bezüglich der Deckung von reinen Vermögensschäden und einer einfachen Online-Abwicklung – sollte Vergleiche ziehen.
Unsere Empfehlung: Die Tarife der DMO (Deutsche Modellsport Organisation) sind speziell auf die österreichische Rechtslage angepasst:
- ✅ Gesetzeskonform: Bestätigung über 750.000 SZR gemäß § 148 LFG für die Austro Control (dronespace.at).
- ✅ Umfassend: Deckung auch bei reinen Vermögensschäden (gemäß Bedingungen).
- ✅ Günstig: DMO Privat schon ab 39,96 € / Jahr (inkl. Versicherungssteuer, Stand 2025).
Zum großen Drohnen-Versicherungsvergleich Österreich →
Rechtlicher Hinweis: Versicherungsbedingungen können sich ändern. Maßgeblich sind immer die aktuellen Bedingungen (Polizze) des jeweiligen Anbieters. Links können Affiliate-Kennungen enthalten.