DJI Mavic Pro ✈️ Welche Haftpflicht in Österreich?

Drohnenversicherung für die DJI Mavic Pro in Österreich

Die DJI Mavic Pro war ein Meilenstein der Drohnentechnik und ist in Österreich noch immer vielfach im Einsatz. Doch Vorsicht: Aufgrund ihres Gewichts (ca. 734g) und des Alters (keine C-Zertifizierung) haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für dieses Modell massiv geändert. Neben der Freude am Fliegen ist heute vor allem die Kenntnis der Flugzonen und der korrekte Versicherungsschutz entscheidend.

Wichtig: Wo darf die Mavic Pro heute noch fliegen?

⚠️ Achtung: Kategorie OPEN A3 (150m Abstandsregel)
Da die DJI Mavic Pro über 250g wiegt und keine C-Klassifizierung besitzt, gilt sie in Österreich als schwere Bestandsdrohne.
Die Konsequenz: Sie dürfen diese Drohne nur noch in der Unterkategorie OPEN A3 betreiben. Das bedeutet: Sie müssen zwingend 150 Meter Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten einhalten. Ein Flug im Garten einer Wohnsiedlung oder eine Dachinspektion in der Stadt ist mit der Mavic Pro in der „Open“-Kategorie nicht mehr erlaubt!

Gesetzliche Versicherungspflicht in Österreich

Ungeachtet der Einschränkungen beim Flugort schreibt das Luftfahrtgesetz (§ 123 LFG) vor, dass für die Mavic Pro eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung bestehen muss.

  • Mindestdeckung: 750.000 Sonderziehungsrechte (ca. 1 Mio. Euro).
  • Gefährdungshaftung: Muss inkludiert sein (Schutz auch ohne Verschulden).
  • Registrierung: Ohne Versicherungsnachweis keine Betreiber-Registrierung bei der Austro Control.

Unsere Empfehlung: DMO (Ideal für „Umsteiger“)

Warum ist die DMO (Deutsche Modellsport Organisation) gerade für Mavic-Pro-Besitzer die beste Wahl in Österreich?

Da die Mavic Pro nur noch eingeschränkt (weit weg von Menschen) nutzbar ist, kaufen sich viele Piloten zusätzlich eine moderne Mini-Drohne (<250g) für Flüge in Wohngebieten.

  • Der DMO-Vorteil: Die Versicherung ist personenbezogen. Das heißt: Ihre Mavic Pro ist versichert, UND wenn Sie sich zusätzlich eine DJI Mini kaufen, ist diese automatisch und kostenlos mitversichert. Sie müssen keinen neuen Vertrag abschließen.
  • Preis: Ab 39,96 € pro Jahr (Privat, 3 Mio. € Deckung) – für alle Ihre Drohnen zusammen.
  • Keine Selbstbeteiligung: 0 € im Schadensfall.
  • Weltweiter Schutz: (Außer USA/Kanada auf Anfrage & Sanktionsgebiete).

Gewerbliche Nutzung der Mavic Pro?

Für gewerbliche Nutzer (z.B. Fotografen) ist die Mavic Pro aufgrund der A3-Beschränkung (150m Abstand zu Gebäuden) oft nur noch eingeschränkt nutzbar.

  • Lösung: Der DMO Gewerbetarif (UAV Pilot ab 168 €) deckt auch den Betrieb in der Kategorie Specific ab, falls Sie behördliche Genehmigungen einholen, um näher an Gebäude fliegen zu dürfen.
  • Autonome Modi: Waypoint-Flüge und Follow-Me sind versichert.

Fazit

Die DJI Mavic Pro ist technisch noch immer top, aber rechtlich in die „Ferne“ verbannt (Kategorie A3).

Unser Tipp: Wählen Sie die flexible Versicherung der DMO. So sind Sie mit der Mavic Pro auf dem freien Feld legal unterwegs und können jederzeit eine kleine, moderne Drohne für die Stadt dazu kaufen, ohne die Versicherung wechseln zu müssen.

Stand: 10.12.2025. Wir erhalten für die Vermittlung eine Provision.