Auch in Ă–sterreich ist die Begeisterung fĂĽr Drohnen schon lange angekommen: Sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich macht man sich die fortschrittlichen kleinen Flugmodelle zu Nutze. Doch viele vergessen, dass man seine Drohne ohne entsprechende Drohnen Versicherung in Ă–sterreich gar nicht starten lassen darf.

Rechtliche Situation in Ă–sterreich

Wappen OesterreichWie in anderen Ländern, so fragen sich so manche Drohnen Besitzer sich auch in Österreich nach den gesetzlichen Bestimmungen für das Fliegen mit der Drohnen. Anders als in anderen Ländern Europas werden die Drohnen in Österreich unterschiedlich eingestuft. Seit dem Jahre 2014 gibt es in Österreich ein neues Drohnengesetz, das alle rechtlichen Fragen rund um das Fliegen mit Drohnen eindeutig und umfassend regeln soll. Ein genauer Blick in den Gesetzestext verwirrt jedoch leider zunächst ein wenig: Nimmt man den Gesetzestext nämlich wörtlich, gibt es offiziell gar keine Drohnen.

Anders als in anderen Ländern ist in Österreich nicht von Drohnen die Rede: Alle Flugmodelle und Flugobjekte, die wir als Drohnen und Quadrocopter kennen und einstufen, werden in der Alpenrepublik gemäß bestimmter Kriterien entweder als Spielzeug, Flugmodell oder als unbemannte Luftfahrzeuge, kurz ULVZ, eingestuft. Im Rahmen dieser ULVZ-Regelung werden die Drohnen und Quadrocopter je nach Größe und Zweck, für den sie eingesetzt werden, in unterschiedliche Kategorien eingestuft. Für diese wiederum gelten diverse gesetzliche Regelungen, die es beim Fliegen mit den Drohnen zu beachten gilt. Ziel der gesetzlichen Bestimmungen ist eine maximale Absicherung des österreichischen Luftraums sowie die Sicherheit der Bevölkerung.

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Brauche ich in Ă–sterreich eine Aufstiegsgenehmigung ?

In Österreich gelten einige Drohnen und Quadrocopter als Spielzeug. Die Grenze, wann eine Drohne noch als Spielzeug und wann sie als ULVZ eingestuft wird, richtet sich nach ihrer maximalen Bewegungsenergie. Hier gilt die Grenze von 79 Joule. Quadrocopter und Drohnen, die über eine maximale Bewegungsenergie von 79 Joule oder mehr verfügen und nicht als Flugmodelle eingestuft werden, benötigen eine Aufstiegsgenehmigung, die bei den zuständigen Stellen beantragt werden muss. Übrigens: Die Bewegungsenergie kann sich jeder Pilot theoretisch selbst ausrechnen. Die Formel für die Berechnung lautet:  [Masse (m) x Geschwindigkeit (m/s)^2] / 2

Drohnen Recht OesterreichWer eine herkömmliche Drohne der bekannten Hersteller Hubsan, Yuneec oder DJI besitzt, der muss sich mit den Gesetzestexten zum Drohnengesetz in Österreich NICHT weiter auseinandersetzen.

Drohnen und Quadrocopter für den privaten Bereich überschreiten nur in seltenen Ausnahmefällen ein maximales Startgewicht von 5000g. Das Drohnengesetz hingegen behandelt aber auch alle theoretisch in Frage kommenden ULVZs, die 25kg und mehr als Startgewicht aufweisen. Für Besitzer der standardisierten Drohnen sind diese Passagen des Gesetzestextes weitestgehend uninteressant und irrelevant.

Lesen Sie hier also nur das, was Sie als potentiellen Piloten einer herkömmlichen privaten Drohne der bekannten Marken und Hersteller betrifft:

Zwischen den unterschiedlichen Kategorien der ULVZs und der Kategorie Spielzeug gibt es eine weitere Zwischenkategorie, in die sich viele Drohnen der bekannten Hersteller einordnen lassen: Die Rede ist von der bereits erwähnten Kategorie der Flugmodelle. Eine Frage, die sich diesbezüglich unmittelbar ergibt, ist die, wann eine Drohne als ULVZ und wann als Flugmodell eingestuft wird. Warum das wichtig ist?

Ganz einfach: Flugmodelle benötigen keine Aufstiegsgenehmigung!

Achtung: Kamera-Drohnen sind in Ă–sterreich genehmigungspflichtig

Kamera Drohne

Kamera Drohnen sind genehmingungspflichtig

Ob eine Drohne als ULVZ oder als Flugmodell eingestuft wird, richtet sich nach der Art ihrer Nutzung. Anders als in anderen Ländern unterscheidet man in Österreich ganz klar nach Nutzungszweck: Als Flugmodell gelten nur diejenigen Drohnen und Quadrocopter, die nur zu ihrem Selbstzweck betrieben werden.

Schwierig wird dieses Thema in Bezug auf in oder an der Drohne installierte Kameramodule: Verfügt eine Drohne über eine Kamera, die nicht allein zum Zweck des Flugs genutzt wird (mit der also zum Beispiel auch Fotos und Videos abgespeichert werden können) wird die Drohne nicht mehr als Flugmodell, sondern als ULVZ eingestuft. Die Konsequenz, die hieraus resultiert: Flüge mit vielen Fotodrohnen sind genehmigungspflichtig.

Ausnahme FPV-Drohnen (Racing Drohnen)

Doch es gibt eine Ausnahme: Kameras, die lediglich einen FPV-Flugmodus ermöglichen, sind in der Kategorie der Flugmodelle noch zulässig.

FPV Drohne

FPV Drohnen gelten oft noch als Spielzeug

Viele Nutzer von Fotodrohnen argumentieren, dass ihre Fotos nur für private Bestimmungen genutzt würden. Dies ist, was die Genehmigungspflicht betrifft, in Österreich irrelevant. Hier wird in Bezug auf die Aufstiegsgenehmigung nicht zwischen einer kommerziellen und privaten Nutzung der Drohnen und Quadrocopter unterschieden. Ausgenommen von dieser Unterscheidungsregelung zwischen Flugmodellen und ULVZs sind selbstverständlich diejenigen Drohnen und Flugobjekte, die eine geringere Bewegungsenergie als 79 Joule aufweisen und nicht höher als 30 Meter über Grund fliegen.

Ein Beispiel: Die häufig gekaufte und beliebte DJI Phantom benötigt zum freien Flug in Österreich eine Genehmigung. Grund: Die Bewegungsenergie liegt über 79 Joule. Gleichzeitig verfügt die DJI Drohne über Kameratechnik, die nicht ausschließlich dem Fluge selbst dient: Bilder und Videos können unter anderem aufgenommen und abgespeichert werden.

Um die Versicherung Ihrer Drohne kommen Sie in Ă–sterreich nicht herum

Um die Aufstiegsgenehmigung für eine Fotodrohne zu erhalten, ist es wichtig, zunächst sicherzustellen, welcher Unterkategorie die Drohne zugeordnet ist. Hier unterscheidet man in Österreich zwischen den Kategorien A, B, C und D, obgleich die Kategorien B, C und D für die herkömmlichen Drohnen der bekannten Hersteller zu vernachlässigen sind.

Drohnen Klassen in Ă–sterreich

Drohnen Klassen in Ă–sterreich

Um eine Genehmigung fĂĽr die Klasse A zu erhalten, der die meisten Drohnen zugeordnet sind, muss eine Beschreibung der Drohne vorliegen (Die Ansicht der Drohne aus drei unterschiedlichen Perspektiven / von drei Seiten). Ferner wird eine Deklaration der Betriebssicherheit gefordert.

Neben einem amtlichen Lichtbildausweis des Piloten ist ferner eine Versicherungsbestätigung über eine gültige Drohnenversicherung von Nöten.

Eine Versicherungsbestätigung über eine Drohnen Versicherung ist aber nicht nur für den Antrag der Aufstiegsgenehmigung von Bedeutung. Bei einer passenden Drohnen Versicherung geht es um viel mehr, denn es hat ja durchaus seinen Grund, wieso in Österreich penibel zwischen den diversen Kategorien von Drohnen unterschieden wird.

Kosten- und Haftungrisiko: Hohe Schäden durch Drohnen Unfälle

Drohnen Schaeden

Der grosse Rotor ist teurer als der kleine

In anderen Ländern hat man vielerorts gesehen, was passieren kann, wenn unwissende oder unfähige Personen eine Drohne steuern. Unfälle, die Sach- und Personenschäden nach sich ziehen, gehören zur traurigen Tagesordnung. Doch auch die Gefährdung des Luftraums ist immer wieder ein Thema: Piloten sichten die kleinen unbemannten Flugobjekte zum Beispiel in der Nähe von Flughäfen. Und das obwohl an diesen Orten eigentlich ein striktes, absolutes Flugverbot gilt.

Eine Drohnen Versicherung ist kein unerschwinglicher Luxus. Jeder, der in Österreich eine Drohne abheben lassen will, sollte der Drohnen Versicherungspflicht nachkommen – und das ganz bewusst, aus eigenem Interesse und aus der Verantwortung anderen Menschen gegenüber.

Personenschaden durch Drohne

Enrique Iglesias wird bei Konzert von Kamera-Drohne die Hand zerschnitten (Quelle: Bild)

Schneller als gedacht ist es geschehen: Eine Sturmböe erfasst den Quadrocopter oder die Technik, die immer komplexer wird, weist einen unerwarteten Defekt auf und bringt das eben noch sicher fliegende Flugobjekt zum plötzlichen Absturz. Wie es der Teufel will, befindet sich Nachbars Auto direkt in der Nähe der Drohne und erleidet einen beachtlichen Schaden: Die Fensterscheibe muss ausgetauscht und einige Teile der Motorhaube neu lackiert werden. In diesem Fall ist derjenige glücklich, der im Vorfeld eine entsprechende Drohnen Versicherung abgeschlossen hat und darauf vertrauen kann, dass die Versicherung für den Schaden aufkommt.

Noch ernster ist die Situation, wenn es sich nicht nur um einen Sachschaden handelt, den die Drohne angerichtet hat, sondern ferner auch noch eine oder mehrere Personen verletzt worden sind. Wenn medizinische Versorgung notwendig wird, werden die finanziellen Aufwendungen für den Verursacher des Unfalls, in diesem Fall für den Piloten, nicht mehr abschätzbar. Um sich vor nicht absehbaren Konsequenzen, im Ernstfall sogar mehreren 10.000 Euro Schaden, zu schützen, gibt es nur eine Möglichkeit: Eine gute und professionelle Drohnen Versicherung abschließen, die all diese Eventualitäten abdeckt.

Welche Drohnen Versicherung ist die richtige ?

Eine Quadrocopter Versicherung für Österreich lässt sich schnell und einfach finden. Im Internet gibt es viele Angebote, die professionelle Tarife anbieten – und das zu Preisen, die wirklich für jedermann zu tragen sind. Da erweckt derjenige, der bewusst darauf verzichtet, seinen Multicopter versichern zu lassen, beinah schon einen naiven Eindruck. Nur wer nicht nachdenkt, geht freiwillig ein derart großes Risiko ein und unterläuft die Drohnen Versicherungspflicht.

Private Haftpflichtversicherungen haften bei Drohnen Schäden oft nicht

Drohnen HaftpflichtversicherungViele Besitzer von Drohnen antworten, wenn sie nach dem Vorhandensein einer entsprechenden Drohnen Versicherung gefragt werden: „Ja aber ich habe doch eine Haftpflichtversicherung“. Wer dies sagt, hat sich mit dem Thema der Drohnen Versicherungen noch nicht richtig befasst. Sonst würde er nämlich wissen: Die regulären, herkömmlichen Haftpflichtversicherungen kommen nicht für Schäden auf, die mit oder durch Drohnen entstanden sind.

Es gibt nur wenige Ausnahmen, in deren Rahmen die Haftpflichtversicherer auch ausdrücklich Schäden übernehmen, die durch Drohnen entstanden sind. Wer sich nicht sicher und der Meinung ist, dass auch das Drohnenfliegen durch seine Haftpflichtversicherung abgesichert ist, der sollte seinen Haftpflichtversicherer in jedem Fall kontaktieren und um eine definitive Auskunft bitten.

Grundsätzlich gilt: Neben der herkömmlichen Haftpflichtversicherung auch immer noch eine separate Drohnen Versicherung abschließen!

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Drohnen Versicherungen sind in den meisten Ländern bereits Pflicht. In diesem Zusammenhang wird auch von einer sogenannten Drohnen Versicherungspflicht gesprochen. Wer seine Drohne versichern lässt, genießt im Rahmen der Angebote professioneller Versicherer gleich mehrere Vorteile: Die Versicherungen, die speziell für Modellflieger gelten, sind in der Regel für die ganze Welt gültig. Es gibt nur einige, wenige Ausnahmen: zum Beispiel Territorien in den USA und Kanada. Wer mit seiner Drohne verreist, sollte seine Versicherungspolice stets mitnehmen und vorweisen können. Wer dies nicht kann, riskiert hohe Strafen.

Für die regulären Drohnen Versicherungen gilt: Es handelt sich um eine besondere Form der Haftpflichtversicherung. Diese deckt nur Schäden an fremdem Gut bzw. Personenschäden ab, die durch den Multicopter verursacht worden sind. Schäden an der Drohne oder am Quadrocopter selbst werden durch die Versicherung grundsätzlich nicht übernommen.

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Gute Versicherungsanbieter wie z.B. AirAndMore oder  versichertedrohne.de bieten nicht nur schon ab 75,99 €/Jahr Haftpflichtversicherungen für Drohnen an, sondern haben auch andere Versicherungsprodukte, wie zum Beispiel eine Vollkaskoversicherung für Drohnen im Angebot. Diese kann optional und zusätzlich zur Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden und kommt dann im Falle eines Unfalls für den am eigenen Quadrocopter bzw. für den an der eigenen Drohne entstandenen Schaden auf. Besonders dann, wenn es sich um ein hochwertiges Modell einer Drohne oder eines Quadrocopters handelt, das über neueste Flug- und Kameratechnologie verfügt, kann eine derartige Vollkaskoversicherung für Drohnen sinnvoll ein und dem Piloten hohe Kosten ersparen.

Da der Versicherungsschutz der Drohnenversicherungen in der Regel europaweite Gültigkeit hat und nur an wenige Ausnahmen gebunden ist, ist es ganz egal, wo der Besitzer der Drohne seine Versicherung online abschließt, wichtig ist sein Wohnsitz. Auch z.B. in Deutschland bei professionellen Anbietern wie versichertedrohne.de abgeschlossene Versicherungen haben in anderen europäischen Ländern und somit auch Österreich uneingeschränkte Gültigkeit.

Zur PRIVATEN Drohnen Haftpflicht fĂĽr Ă–sterreicher geht es hier.

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Quellen: 1) https://hdrr.at/drohnengesetz-in-oesterreich 2) http://my-road.de/drohnen-gesetze-in-europa/#oesterreich 3) http://www.austrianaviation.net/detail/neue-regeln-fuer-unbemannte-flugzeuge/ 4) https://www.drohne-test.info/ Drohnen Kaufempfehlungen & Testsieger 2017